Beschlüsse des Verbandstages und Konsequenzen für die BMM U15 am 28.5.2016 in Sulingen

Laut Beschluss des Verbandstages ist bis einschließlich Landesebene ab sofort der letzte Jahrgang U12 in der U15 startberechtigt. Damit dürfen nun bis einschließlich der LMM U15 die Jahrgänge 2005, 2004, 2003, 2002, 2001 starten. Dieser letzte Jahrgang U12 darf NICHT bei der NDMM starten. Diese Regelung gilt nur für Niedersachsen.

Für den Fall, dass nun einzelne Vereine noch Mannschaften bilden können, wird der Meldeschluss auf Dienstag, 24.05.2016 verlängert. Bitte meldet diese an Sylke.bohlen@web.de.

Sonderregelungen Jugend Niedersachsen

Auf dem Verbandstag sind auch vom DJB abweichende Sonderregelungen Jugend beschlossen worden. Diese lauten wie folgt und gelten für den Sportverkehr im NJV ab sofort:

Shime waza:
Bei den Altersklassen U15 und jünger sind alle Würgetechniken verboten.

Kansetsu waza:
Bei den Altersklassen U12 und jünger sind alle Hebeltechniken verboten.
Bei den Altersklassen U15 und jünger sind alle Hebeltechniken im Stand und vom Stand zum Boden verboten.

Weitere verbotene Techniken:
In den Altersklassen U12 und jünger sind Techniken, die auf einem oder beiden Knien angesetzt werden, verboten.
In den Altersklassen U12 und jünger sind Abtauchtechniken verboten.

Beinfasstechniken:
Beinfasstechniken werden in den Altersklassen U15 und jünger nur mit Shido bestraft.

Diving:
Kämpfer der Altersklasse U18 und jünger, die wegen der Ausführung oder des Versuches der Ausführung von Techniken wie Uchi-mata, Harai-goshi etc. auf Grund des Beugens nach vorn und unten, wobei der Kopf zuerst in die Tatami „taucht“, mit „Hansokumake“ bestraft.

Weitere Sonderregelungen Jugend gibt es im Bereich des NJV nicht mehr.

Der genaue Wortlaut ist dem Protokoll des Verbandstages zu entnehmen.

VfL Grasdorf gewinnt Bezirks-Liga

Das neue System kommt gut an.

Im großen Finale der Bezirksliga erkämpft sich der VfL Grasdorf den ersten Rang. Zweiter wird Judo in Hole, Platz drei geht an den MTV Elze und Rang 4 an den JKG Diekholzen.

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Im kleinen Finale erreicht der TuS Sulingen den ersten Rang. Auf den zweiten Platz kommt der JSC Hannover Süd und der JC Godshorn erreicht den dritten Platz.

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Bezirksfreitage in Langenhagen

Bereits seit acht Jahren treffen sich Judoka aus halb Niedersachsen regelmäßig zu den Bezirksfreitagen in Langenhagen, sei es, um die Trainerlizenz zu verlängern, sich in vielfältigen Themen fortzubilden oder aus reinem Spaß am Judo. Überaus beliebt sind die Judo Selbstverteidigungslehrgänge bei Manfred Grabinski – und so trafen sich zum letzten Bezirksfreitag 30 Teilnehmer zu einem wahren Feuerwerk an Techniken, die sich eigentlich alle gegen einen Angriff mit einer Ohrfeige anwenden lassen. Dabei ging es in diesem Jahr um Atemitechniken in der Nahdistanz – überwiegend mit dem Ellenbogen – und die Folgetechniken, die jeder Judoka aus seinem Repertoire schöpfen kann. Nicht nur das Üben der Techniken, die von Manfred wie immer mitreißend demonstriert wurden, machen diese Lehrgänge einzigartig. Natürlich kommt auch die Theorie nicht zu kurz: Kurzweilig mit vielen Beispielen wurden die Kenntnisse der Teilnehmer über Notwehr und Nothilfe auf dem Laufenden gehalten.

Noch vor den Ferien gibt es den nächsten Bezirksfreitag: Am 3. Juni gibt es Sankaku-Techniken mit Annika Heise und für den 12. August – also direkt nach den Sommerferien ist ein weiterer Bezirksfreitag mit Meike Ahrenhold geplant.

Spannende Duelle am 3.Kampftag der Bezirksliga Männer

Dass der April macht, was er will, bezeugte er an diesem Sonntag, den 24., denn die Temperaturen im einstelligen Bereich gingen mit Sonnenschein, Hagel, Regen und Schnee einher und es war gut in der Halle zu sein.

Die Halle, das war die am Rährweg, in Godshorn, wohin sich sieben Judo-Seniorenmannschaften zum dritten Bezirksliga-Kampf begeben hatten, weshalb das Terrain rings um die Halle auch keinerlei Parkraum mehr bot.

Da die Mannschaft vom TV Ehlershausen ihre Startberechtigung zurückgezogen hatte, ging es an diesem Tag etwas flotter voran.

Als nach dem Wiegen, kurz nach 10.00 Uhr, mit den ersten Kämpfen begonnen wurde, war in der Halle gleich gut Stimmung, obschon natürlich bei diesem Wetter, außer Trainern und Betreuern, kaum jemand den Weg nach Godshorn gesucht hatte.

In vier von sieben Fällen verliefen die Auseinandersetzungen mit 3:4-Ergebnissen denkbar knapp, weshalb der letzte Kampf dann immer mit äußerster Spannung und vielen Anfeuerungsrufen für die beiden Gegner verbunden war.

Diekholzen gelang mit zwei 6:1-Siegen die höchste Tageswertung. Grasdorf schaffte in seinem einzigen Kampf ein 5:2. Dennoch musste Holle, das einen Kampf gewann und einen verlor, seine Tabellenführung nicht abgeben.

Eine ansprechende Veranstaltung mit viel Spannung. Dank ergeht an Ausrichter, Sanis, Kampfrichter und Zeitnehmer.

Die Ergebnisse sind unter „Liga 2016“ zu finden.

Reinhard Plagens

Sehenswerte Bezirksmannschaftsmeisterschaften!

Der Tag, der 23.04., beim JC Linden, hat sich für Judo-Interessierte gelohnt! Hier in die Liepmannstraße, wo der JCL trainiert, muss eigentlich jeder hin finden, da sich dort auch nur eine Schule mit einer Turnhalle, die zwar etwas verwinkelt liegt, befindet.
Zu den diesjährigen Bezirksmannschaftsmeisterschaften der U12 hatten zwei Mädchen- und sechs Jungenmannschaften gemeldet. Kein großes Gedränge also, aber besser als gar nichts!
Als dann etwa kurz nach elf die Mädchen beginnen sollten, wartete ‚Multifunktionsreferentin‘ Silke Bohlen mit folgender Begrüßung auf: „Es geht los mit dem ersten und zweiten Finale der Mädchenmannschaften“. So hört sich das halt bei zwei Mannschaften an.
Die Mädels hatten nicht nur wegen der zwei Mannschaften wenig Kämpfe; das Gros der einzelen Klassen war auch nicht besetzt, so dass es viele Siege durch Freilos gab. Am Ende mussten nach einem Remis von 4:3 in Hin- und Rückrunde drei Stichkämpfe über den ersten und zweiten Platz entscheiden, wobei die spätere Siegermannschaft von Godshorn/Burgdorf mit 3:0 gewann und Eintracht Hildesheim damit auf Platz zwei verwies.
Etwa Viertel nach zwölf waren dann die Jungen am Drücker und es ging noch etwas anders zur Sache, wobei es öfter Tränen, nie aber wesentliche Verletzungen gab.
Bei den Jungs waren die sechs Mannschaften JudoTeam Hannover, Kampfgemeinschaft Lauenau/Grasdorf, Eintracht Hildesheim, Judo in Holle, Kampfgemeinschaft Godshorn/Burgdorf und JSC Hannover-Süd.
Das favorisierte JudoTeam konnte sich souverän behaupten und belegte (in der Abfolge der Platzierungen) den ersten Rang vor Lauenau, Eintracht, Holle, Godshorn/Burgdorf und Hannover-Süd.
Zu sagen bleibt noch, dass die Auseinandersetzungen zwischen JudoTeam und Lauenau/Grasdorf genauso wie zwischen Holle und Lauenau/Grasdorf, unentschieden verliefen, weshalb die Letztgenannten dann auch zurecht den zweiten Platz belegten.
Da ausreichend Urkunden vorhanden waren, erhielten auch die beiden Fünften, Godshorn/Burgdorf und Hannover-Süd, noch eine Anerkennung.
Das Niveau war wirklich sehenswert, weil sich auch innerhalb einer Mannschaft manchmal schon wirkliche Spitzenkämpfer hervortaten, die nicht nur schnell und souverän ihre Duelle gewannen, sondern dabei auch brillante Techniken zeigten. Teilweise war das Judo eine wahre Augenweide und hat natürlich auch den mitgereisten Eltern, Trainern und Betreuern viel Freude bereitet.
Die Kämpfe jeder gegen jeden mussten selbstverständlich der Zeit Tribut zollen und fanden erst gegen sechszehn Uhr mit der Siegerehrung ihr würdiges Ende.
Würdig auch insofern, als dass sich Ausrichter und BFV nicht hatten lumpen lassen. So gab es neben einer Urkunde und einer Medaille für jeden, obendrein auch noch ein tolles T-Shirt. Alle Achtung vor den Bezirksmeister/n/innen!
Dank ergeht an den Ausrichter, die Leute von der Kaffee-Bar, die Sanis, die Tischbesetzungen, natürlich an das gute Kampfrichterteam und an unsere ‚Multifunktionsreferentin‘.

Reinhard Plagens

Heiko Weber hat einige spannende Momente im Bild festgehalten:

 

Danprüfung in Langenhagen

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: Die monatelange und zuletzt sehr intensive Vorbereitung auf die Danprüfung mündete in eine etwa fünfstündige Prüfung. Die Prüfungskommission, bestehend aus Landeslehrreferent Marcus Thom, Oliver Budzinski und Matthias Fieber, ließ sich das Prüfungsprogramm zum 1. und 2. Dan und sogar zum 3. Dan von den Anwärtern demonstrieren.

ie Prüfung startete mit drei verschiedenen Kata: der traditionelle Teil der Prüfung. Nach dieser ersten Hürde ging es mit den diversen Stand- und Bodenprogrammen bis hin zur Selbstverteidigung sehr abwechslungsreich weiter. Den Abschluss bildete eine Diskussion im Theoriebereich der Anwärter zu den höheren Dangraden.

Stolz dürfen Carlotte Sprongalla (SV Arnum), Felix Trommer (SV Arnum), Johanna Schiffmann (Braunschweiger JC), Martin Frey (SF Lüneburg) und Stefan Hoppe (VfB Langenhagen) sich nun den schwarzen Gürtel umbinden. Stefan Brüner (VfB Langenhagen) nahm die Urkunde zum 2. Dan in Empfang und Klaudia Wahl und Ute Domres (beide VfB Langenhagen) gratulieren wir zum 3. Dan.

NJV-Präsidium übergibt MTV Elze das DJB-Vereinszertifikat

Der Niedersächsische Judo-Verband verleiht bis zu 37135_3000 Vereinen das Qualiäts-Zertifikat des Deutschen Judo-Bundes, um beispielhafte Vereinsarbeit zu würdigen. Als erstem Verein wurde dem MTV Elze die Ehrung zuteil. Vorgenommen wurde sie am 12.03.2016 durch NJV-Vizepräsidentin Jana Schulz.

Besonders das „gelebte“ Selbstverständnis, Judo mehr als nur als Sport zu verstehen, überzeugte das NJV-Präsidium bei seiner Entscheidung, die Arbeit des MTV Elze zu honorieren.

Gemeinsames Miteinander, Integration, Freundschaft und die Judo-Werte stehen mit dem gemeinsamen Sporttreiben auf einer Stufe. Ein bis in die Haarspitzen motiviertes, keine Mühen scheuendes Trainer- und Betreuerteam – wie man es in Elze vorfindet – ist die Grundlage für eine solch erfolgreiche Vereinsarbeit. Sie beginnt für den MTV Elze bereits in Kindergarten, Vorschule bzw. Schule. Durch verschiedene Projekte kommen hier Kinder und Jugendliche erstmals mit Judo in Berührung. Nicht zuletzt deswegen erfuhr die Judosparte in den letzten Jahren großen Zulauf – während Anfang 2009 noch 108 Judoka in Elze trainierten, sind es Anfang 2016 bei weiterhin kontinuierlichem Anstieg bereits 229 Judoka.

Dass eine leistungssportliche Orientierung etwa aufgrund begrenzter Hallenkapazitäten nicht möglich ist, bedeutet nicht, dass das Training nicht wettkampforientiert ist. Von der U10 bis zum Erwachsenenbereich nehmen die Elzer Judoka aktiv an Meisterschaften, Turnieren und Lehrgängen des NJV-Nachwuchskaders U12/U13 teil. Besonders talentierten und motivierten SportlerInnen wird die Teilnahme am Nachwuchstraining am OSP Hannover ermöglicht.

Aushängeschilder des Vereins sind die Ligamannschaften des MTV Elze. Die Männermannschaft liegt in der aktuellen Saison der Bezirksliga mit 7:1 Punkten aussichtsreich auf Platz 2 der Tabelle. Im letzten Jahr verpasste man als Vizemeister nur hauchdünn die Teilnahme an der Relegation. Die Frauen sicherten sich 2015 zum zweiten Mal nach 2013 den Titel des Landesmeisters. Nicht nur an Ligakampftagen öf

fnet der MTV Elze seine Halle für Gäste: Meisterschaften der Region Weser-Leine-Bergland finden regelmäßig in der Stadt an der Leine statt. Wettkampfanfänger können darüber hinaus beim seit 1993 stattfindenden Himmelfahrtsturnier Wettkampfluft schnuppern.

Besonders ausgeprägt ist der Gemeinschaftsgedanken der Elzer Judoka. „Stimmt das Teamgefühl, macht das Training mehr Spaß“ ist eine der Devisen des Vereins, „und die daraus resultierenden Erfolge feiern wir am liebsten auch gemeinsam!“. So finden sich die Judo-Safari, ein Übernachtungswochenende, das Deutsche Sportabzeichen, ein Mitternachtsturnier, eine Fahrradtour, eine Braunkohlwanderung, Vorführungen und noch vieles mehr im Jahresplan der Judosparte. Viel Wert wird dabei auch auf die Einbeziehung der Eltern und der regionalen Medien gelegt.
Bericht: NJV-Medienteam

Foto: Verein